Die 6 besten Masturbationstipps für Frauen

Einen Orgasmus durch Selbstbefriedigung zu erreichen, ist für viele Frauen immer noch eine Herausforderung. Das kann ziemlich frustrierend sein, wenn Du Dich danach sehnst, diese unglaubliche Befriedigung zu spüren. Schau Dir diese 6 Masturbationstipps an und entdecke, wie Du die Selbstbefriedigung maximal genießen kannst! 

Tipp 1: Sei selbstbewusst

Selbstbefriedigung ist immer noch ein Tabuthema: Viele Frauen schämen sich für die Tatsache, dass sie masturbieren, und mindestens 55 % der Frauen ziehen es vor, überhaupt nicht darüber zu sprechen. Dabei ist Masturbation etwas, wofür man sich nicht schämen sollte.

„Mindestens 55 % der Frauen ziehen es vor, überhaupt nicht über Masturbation zu sprechen.“

Fast jede(r) macht es, und es ist auch sehr gesund. Masturbation hilft bei Depressionen, stärkt Deine Beckenbodenmuskeln und verbessert die Durchblutung Deines Unterkörpers. Sobald Du all Deine Zweifel und Scham über Masturbation loslassen kannst, wirst Du feststellen, dass die Selbstbefriedigung richtig viel Spaß macht!

Tipp 2:  Komme in die richtige Stimmung

Eine Frau wird im Allgemeinen nicht im Handumdrehen erregt. Das Gefühl braucht Zeit, um sich aufzubauen. Beginne also nicht gleich mit Deiner Klitoris, denn das hat erstmal keine große Wirkung. Dein Körper braucht Zeit, um Blut in Deine Vagina zu pumpen und Deine Nerven zu stimulieren.

Bringe Deinen Körper zunächst in Stimmung, indem Du an etwas Erregendes denkst. Massiere dabei einen sensiblen Bereich wie Deine Brustwarzen und arbeite Dich allmählich nach unten vor. Du wirst selbst spüren, wann Du ausreichend erregt bist, um den nächsten Schritt zu machen – aber nimm Dir mindestens 10 bis 20 Minuten Zeit, um Deinen Körper vollständig „aufzuwärmen“. Danach wird sich die Selbstbefriedigung besser und intensiver anfühlen.

Tipp 3: Nutze Deine Fantasie, ein Buch oder einen Film

Pornofilme, die für Frauen gemacht sind, werden immer beliebter. Auch eine erotische Geschichte oder eine wilde Fantasie kann Dich richtig in Fahrt bringen. Du wirst feststellen, dass eine Geschichte, ein Film oder eine aufregende Fantasie Dich wirklich „über die Klippe“ bringen können!

Tipp 4: Lerne Deinen Körper kennen

Wenn Du noch nicht weißt, was Dir gefällt, wird Selbstbefriedigung nie wirklich eine angenehme Erfahrung sein. Darum entdecke, was Dich anmacht. Fange oben an und lass Deine Hände langsam über Deinen Körper gleiten. Widme Dich dabei auch Deinen Brustwarzen, sie sind wichtige erogene Zonen. Reibe sie, drücke sie sanft, und entdecke, was sich für Dich am besten anfühlt.

„Gleite mit den Fingerspitzen über Deine Hüften, Deinen Po und die Innenseiten Deiner Oberschenkel. Das wird Dich definitiv erregen.“

Lass Deine Hände weiter nach unten gleiten, so als ob jemand anderes Dich berührt. Fahre mit den Fingerspitzen über Deine Hüften, Deinen Po und die Innenseiten Deiner Oberschenkel. Das wird Dich definitiv erregen. Lass Dir so viel Zeit, wie Du brauchst, um Deine Finger diesem „Weg“ folgen zu lassen. Schließlich werden Deine Fingerspitzen Deine Vagina erreichen.

Tipp 5: Probiere einen Vibrator aus

Die Nutzung eines Vibrators kann eine sehr angenehme Art sein, sich selbst zu befriedigen – und seien wir mal ehrlich: Er nimmt Dir auch einen Teil der Arbeit ab! Besonders wenn Du Schwierigkeiten damit hast, einen Orgasmus zu erreichen oder generell mit Deinen Fingern zu masturbieren, ist ein Vibrator wahrscheinlich genau das Richtige für Dich. Es gibt dabei unzählige Modelle, aus denen Du wählen kannst.

Druckwellen-Vibrator

Druckwellen-Vibratoren sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Diese Toys arbeiten nicht mit einer Saugwirkung, sondern geben stattdessen Luftdruckwellen ab, die Deine Klitoris stimulieren. Und es hat sich herausgestellt, dass das bei vielen Frauen sehr gut funktioniert! Alles, was Du tun musst, ist, den Aufsatz auf Deine Klitoris zu setzen, und das Gerät erledigt den Rest. Hast Du ein begrenztes Budget? Da können wir den Satisfyer Pro 2 empfehlen. Wenn Du in der Lage bist, ein bisschen mehr auszugeben, raten wir Dir, den Womanizer Premium auszuprobieren.

Rabbit-Vibrator

Der Rabbit-Vibrator ist wohl der bekannteste Vibrator auf dem Markt. Du kannst ihn einführen, aber er hat auch einen Klitoris-Stimulator, so dass Du eine doppelte Stimulation genießen kannst. Achte darauf, was Du kaufst und entscheide Dich nicht gleich zu Beginn für einen Rabbit-Vibrator, der rotiert, spritzt, leuchtet und gleichzeitig stößt, denn das wird möglicherweise zu viel Stimulation für Dich sein.

Wir empfehlen den EasyToys Lily Vibrator, der gut platzierte Motoren hat, leicht zu reinigen ist und eine leichte Krümmung für Deinen G-Punkt hat. Eine etwas kraftvollere Alternative ist der Sway Vibes 2.0.

Ein Vibrator mit intensiver Vibration

Wenn Du viel Unterstützung brauchst, um einen Orgasmus zu erreichen, ist ein Wand-Vibrator die beste Wahl für Dich. Diese sehr kraftvollen Vibratoren wurden ursprünglich als Nackenmassagegerät entwickelt, haben aber im Laufe der Zeit eine ganz andere Aufgabe übernommen!

Eine der besten Optionen ist dabei der MyMagicWand, der sehr tiefe Vibrationen bietet. Es sind mehrere austauschbare Aufsätze dafür erhältlich, so dass Du sie nach Belieben wechseln kannst.

Ein kleiner Vibrator

Dennoch möchte nicht jede Frau einen großen, leistungsstarken Vibrator. Wenn Du auf der Suche nach einer kleinen Variante bist, ist ein Mini-Vibrator eine gute Wahl. Für Frauen mit einem größeren Budget ist der We-vibe Tango ein toller Mini-Vibrator, der trotz seiner Größe tiefe Vibrationen erzeugt. Möchtest Du nicht so viel Geld ausgeben? Dann ist der Lipstick Vibrator von unserer Eigenmarke EasyToys die perfekte Wahl. Dieser diskrete Mini-Vibrator passt perfekt in Deine Handtasche, hat einen Silikonschaft und ist wiederaufladbar. Und Du kannst ihn sogar mit unter die Dusche oder in die Badewanne nehmen!

Bitte beachte dabei: Mini-Vibratoren vibrieren aufgrund ihrer Größe in der Regel nicht so stark wie normale und große Vibratoren. Dennoch, wenn Du nicht viel brauchst, um Dich selbst zu stimulieren, wird ein kleiner Vibrator kein Problem darstellen.

Tipp 6: Probiere diese Masturbationstechniken aus

Während die eine Frau eine kräftige Stimulation mag, erreicht die andere ihren Höhepunkt durch zärtliche Berührungen – wobei letzteres bei den meisten Frauen zutrifft. Wir möchten Dir eine Reihe von Masturbationstechniken vorstellen, die Du ausprobieren kannst, um herauszufinden, was Dir gefällt. Wir empfehlen, bei diesen Techniken etwas Gleitmittel oder Vaginalflüssigkeit zu verwenden, damit die Selbstbefriedigung geschmeidiger und angenehmer wird.

Indirekte Stimulation

Für manche Frauen ist der direkte Kontakt mit der Klitoris so intensiv, dass er sich unangenehm anfühlt. Wenn das auch bei Dir der Fall ist, kannst Du versuchen, mit angezogener Unterhose oder mit einem Kissen zwischen Deinen Beinen zu masturbieren. Reibe mit der flachen Hand sanft über Deine Unterhose und übe etwas Druck auf Deine Klitoris aus. Wenn Du die Methode mit dem Kissen ausprobieren willst, legst Du Dich am besten auf den Bauch und nimmst das Kissen zwischen Deine Beine. Bewege dann Deine Hüften so hin und her, dass Du Reibung erzeugst.

Die Scherenbewegung

Wenn Du etwas mehr Stimulation magst, könnte die Schere eine angenehme Technik für Dich sein, die Du ausprobieren kannst. Mache dafür mit Deinem Zeige- und Mittelfinger eine Scherenform und platziere die Finger zwischen Deinen Schamlippen mit Deiner Klitoris in der Mitte. Bewege sie nun auf und ab, von oben nach unten oder von links nach rechts. Du kannst Deine Finger auch ein wenig zusammenpressen. So wirst Du Deine Klitoris nicht wirklich berühren, aber Du wirst die Bewegungen definitiv spüren.

Die kreisende Bewegung

Die kreisende Bewegung ist wohl die bekannteste Technik. Spreize dazu Deine Schamlippen mit einer Hand, während Du mit der anderen masturbierst. Nimm nun einen oder zwei Finger und mache kreisende Bewegungen um Deine Klitoris. Es empfiehlt sich, dabei Vaginalflüssigkeit, Speichel oder Gleitmittel zu verwenden. Wenn Du ausreichend erregt bist, kannst Du die gleichen kreisenden Bewegungen auch direkt auf Deiner Klitoris machen.

„Wenn Du ausreichend erregt bist, kannst Du die gleichen kreisenden Bewegungen auch direkt auf Deiner Klitoris machen.“

Klopftechnik

Wenn Du mehr Stimulation brauchst, als Du durch die oben genannten Techniken bekommst, kannst Du die Klopftechnik probieren. Tue dies immer vorsichtig und lass Deine Klitoris sich an die Berührungen gewöhnen. Bei der Klopftechnik klopfst Du sanft und rhythmisch auf Deine Klitoris und gibst ihr damit „Lustschocks“. Du kannst Deinen Finger schneller bewegen, wenn Du Dich Deinem Höhepunkt näherst.

G-Punkt-Massage

Nicht alle Frauen mögen eine reine Stimulation der Klitoris. Wenn Du zu diesen Frauen gehörst, könntest Du mit Deinem G-Punkt etwas mehr Action erleben. Massiere Deine Schamlippen und Klitoris mit einer Hand, während Du mit der anderen einen Finger einführst. In einer Tiefe von etwa 3 bis 5 Zentimetern, auf der Deines Bauches, wirst Du eine raue Verdickung spüren. Dies ist Dein G-Punkt, der eigentlich die „Rückseite“ Deiner Klitoris ist. Deine Klitoris befindet sich nicht nur auf der Außenseite, sondern setzt sich im Inneren fort. Wenn nötig, hebe Deine Hüften etwas an, damit Du den G-Punkt besser spüren kannst. Mache nun eine ‚Komm her‘-Geste oder eine Bewegung, bei der Du den Finger krümmst. Es ist auch okay, etwas Druck auszuüben.

„In einer Tiefe von etwa 3 bis 5 Zentimetern, auf der Deines Bauches, wirst Du eine raue Verdickung spüren. Dies ist Dein G-Punkt, der eigentlich die „Rückseite“ Deiner Klitoris ist.“

Das Wichtigste bei all diesen Techniken ist, dass Du einen gleichmäßigen Rhythmus beibehältst und nicht aufhörst! So hast Du die beste Chance, einen Orgasmus zu bekommen. Vergiss bei jeder dieser Techniken auch den Bereich um Deine Vagina herum nicht. Massiere gelegentlich auch die Innenseiten Deiner Oberschenkel, die Schamlippen, die Brustwarzen und – wenn Du offen dafür bist – Deinen Po und den Anus.

Hast Du Fragen zu diesen Masturbationstipps oder hast Du einen guten Ratschlag? Lass es uns in den Kommentaren unten wissen!

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